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Marktsituation

Heizöl ist heutzutage ein Börsengeschäft, das sehr vielen Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Mit unserer Marktsituation sind Sie stets gut informiert und wissen, was aktuell Einfluss auf die Heizölpreise nimmt.

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30. November 2022, 09:00 Uhr

Mit dem immer näher rückenden Meeting der OPEC+ (Organisation erdölexportierender Länder +) am Sonntag richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer mehr und mehr auf die weitere Förderstrategie des Produzentenbündnisses. Die Gerüchteküche brodelt heftig und von Produktionssteigerungen, welche vor zwei Wochen schon für einen Preisrutsch gesorgt hatten, über eine Beibehaltung der aktuellen Strategie bis zu einer neuerlichen Kürzung ist an Spekulationen schon alles dabei gewesen.

Die OPEC+ dürfte zudem, genauso wie der Rest der Welt, gespannt darauf warten, ob es der EU (Europäische Union) gelingt, bis zum 5. Dezember über die Höhe des Ölpreisdeckels zu entscheiden. Die letzten Gespräche der 23 Mitgliedsstaaten zu der Thematik waren erfolglos geblieben, da die Preisvorstellungen zu weit auseinander liegen.

An der Front sieht es weiterhin eher trübe aus, denn neben der Gefahr einer globalen Rezession bleiben vor allem die anhaltenden Sorgen über die chinesische Wirtschaftsentwicklung gross. Jüngste Konjunkturdaten haben heute Morgen gezeigt, dass die Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor im November weiter geschrumpft sind. Sie haben damit ein neues Siebenmonatstief erreicht, nachdem die Lockdowns und Beschränkungsmassnahmen der letzten Wochen die Nachfrage in China massiv beeinträchtigt hatten.

Während die unterschwelligen Nachfragesorgen die fundamentale Ausgangslage weiterhin eher bearish (fallend) aussehen lassen, bleibt die Devise an den Ölmärkten in dieser Woche erst einmal „Abwarten“. Ohne eindeutige Ergebnisse zum Ölpreisdeckel und zahlreichen Spekulationen zur Förderstrategie der OPEC+ in den nächsten Monaten halten sich die Anleger heute lieber zurück. Für Bewegung könnte am Nachmittag allerdings noch der Bericht des DOE (Energieministerium der Vereinigten Staaten) sorgen. Die Bestandsdaten des API (American Petroleum Institute) waren gemischt ausgefallen und enthielten mit dem massiven Abbau bei Rohöl einen klar bullishen (steigenden) Faktor, mit dem deutlichen Aufbau bei den Produkten aber auch bearishe Elemente.

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