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Marktsituation

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25. Februar 2021, 08:35 Uhr

Bei der Interpretation des wöchentlichen Ölbestandsberichts des US-Energieministeriums (DOE) legten die Marktteilnehmer ihren Fokus am gestrigen Mittwoch nicht auf die Rohölvorräte, sondern auf die Rohölproduktion.

Wie erwartet, brach die US-Raffineriekapazität aufgrund der extremen Kältewelle in der vergangenen Woche ein. Mit 68,6 Prozent fiel sie sogar auf den niedrigsten Stand seit Anfang Mai 2020. Dies führte – wie am Dienstag vom API (American Petroleum Institute) bereits in Aussicht gestellt – zu Aufbauten bei den Rohölbeständen. Allerdings wurde auch die US-Rohölproduktion durch die Kälte stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit 1,1 Mio. B/T nahm diese so stark ab wie noch nie seit Beginn der wöchentlichen Aufzeichnungen der EIA (Energy Information Administration).

Ob die weltweiten Ölbestände tatsächlich weiter sinken werden, hängt nicht zuletzt auch von der künftigen Produktionspolitik der OPEC+ (Organisation erdölexportierender Länder +) Allianz ab. Diese hätte im Hinblick auf weitere Lockerungen der Förderkürzungen einzelnen OPEC+ Vertretern zufolge im April einen Spielraum von bis zu 0,5 Mio. B/T. Viel dürfte jedoch auch davon abhängen, ob Saudi-Arabien die im Februar und März vorgesehenen freiwilligen Kürzungen im Umfang von 1 Mio. B/T auf einen Schlag wieder zurücknimmt oder nach und nach. Derweil dürfte Russland, soweit sich bis zur nächsten OPEC+ Sitzung am Verhältnis von Angebot und Nachfrage nichts Grundlegendes mehr ändert (wie beispielsweise eine Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Iran), eine Anhebung der bisherigen Fördergrenzen vorschlagen.

Laut Edward Moya von Oanda hat jeder Marktteilnehmer den Termin für das nächste OPEC+ Treffen (4. März) bereits in seinem Kalender eingekreist, da dieses das nächste wichtige Ereignis für den Rohölmarkt sein werde. Darüber hinaus gebe es nicht viel, „abgesehen von der kurzfristigen Entwicklung der Covid-Fälle die tatsächlich den nächsten Weg vorgeben werden,“ so Moya. Diesbezüglich lieferte die US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) am Mittwoch neue positive Meldungen, da sie den Weg für eine Zulassung des Covid19-Impfstoffs von Johnson & Johnson für den US-Markt ebnete. Die Zulassung könnte noch in dieser Woche erteilt werden, was die Impfkampagne in den USA weiter beschleunigen dürfte.

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