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Marktsituation

Heizöl ist heutzutage ein Börsengeschäft, das sehr vielen Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Mit unserer Marktsituation sind Sie stets gut informiert und wissen, was aktuell Einfluss auf die Heizölpreise nimmt.

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15. Oktober 2021, 08:30 Uhr

Wie bereits EIA (Energy Information Administration) und OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ging auch die IEA (Internationale Energieagentur) in ihrem gestern veröffentlichten Monatsbericht davon aus, dass die knappe Versorgungslage und die derzeit hohen Preise bei anderen Energieträgern auch der Ölnachfrage vor Jahresende zusätzlichen Schub verleihen wird. Dementsprechend geht die IEA für das vierte Quartal von einer Unterversorgung am Ölmarkt und einem weiteren Rückgang der Bestände aus.

Wie schnell sich diese Situation ändert, hängt auf Angebotsseite von mehreren Faktoren ab wie beispielsweise der Entwicklung der OPEC+ Produktion, den Atomgesprächen mit dem Iran sowie der Entwicklung der US-Ölproduktion.

Was die OPEC+ Produktion betrifft, lassen die Äusserungen des saudischen Energieministers vom gestrigen Donnerstag darauf schliessen, dass die Produzentenallianz zumindest in diesem Jahr nicht mehr beabsichtigt, von der Strategie abzuweichen, die Fördermengen monatlich um 400.000 B/T zu steigern. Laut IEA wird das Bündnis damit im vierten Quartal vermutlich 700.000 Mio. B/T weniger fördern, als der Markt eigentlich benötigen würde.

Im Hinblick auf das Atomabkommen mit dem Iran hatten Mitte der Woche Meldungen über Vorbereitungen zu einer baldigen Wiederaufnahme der Gespräche leicht preissenkende Signale gegeben. Die Gespräche liegen seit Juni auf Eis und so weckten die Meldungen neue Hoffnungen darauf, dass es auch bald zu einer Einigung auf eine Rückkehr zum Atomabkommen kommen könnte, wodurch bei der Aufhebung der Iran-Sanktionen grössere Mengen iranischen Rohöls auf den Markt zurückkommen würden. Am gestrigen Donnerstag wurden diese Hoffnungen durch Kommentare aus den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder etwas gedämpft.

Die US-Rohölproduktion erholt sich derweil immer noch langsam von dem Einbruch, den Hurrikan Ida Anfang September verursachte.

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