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Marktsituation

Heizöl ist heutzutage ein Börsengeschäft, das sehr vielen Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Mit unserer Marktsituation sind Sie stets gut informiert und wissen, was aktuell Einfluss auf die Heizölpreise nimmt.

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20. Januar 2022, 08:40 Uhr

Eine starke Nachfrage trotz der Ausbreitung von Omikron sowie kurzfristige Versorgungsprobleme und geopolitische Spannungen stützen die Ölpreise nach wie vor. Seit Tagen markieren die Ölfutures damit neue Langzeithochs und Brent (Europas wichtigste Rohölsorte) nähert sich langsam aber sicher den 90 Dollar an.

Die jemenitischen Houthi-Rebellen haben Anfang der Woche die VAE (Vereinigten Arabischen Emirate), den drittgrössten Produzenten der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) angegriffen und gaben an, weitere Attacken zu planen.

Unterdessen hat Russland, der zweitgrösste Ölproduzent der Welt, seine Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze ausgebaut. Der Konflikt um den Beitritt zur NATO (North Atlantic Treaty Organization) der Ukraine hat längst an globaler Relevanz gewonnen, nachdem die USA sich als Vermittler eingeschaltet haben. Bisher blieben aber alle diplomatischen Gespräche ohne Erfolg, was die Angst vor einem Kriegsausbruch und den damit verbundenen Versorgungsunsicherheiten schürt.

Gleichzeitig rechnen Analysten, Marktbeobachter und Anleger gleichermassen mit einer weiterhin robusten Ölnachfrage. Dies hatte auch die OPEC in ihrem Monatsreport am Dienstag schon prognostiziert und auch die IEA schloss sich gestern dieser Einschätzung an.

„Die Ölbörsen sind ein wenig überhitzt“, meint Suvro Sarkar von der DBS. Der Analyst verweist darauf, dass Präsident Joe Biden auf politischer Ebene wenig tun könne, um die Preise zu senken und bezieht sich damit auf die Aussagen des amerikanischen Präsidenten, die Ölpreise unter Kontrolle bringen zu wollen. Man werde versuchen, die verfügbaren Vorräte zu erhöhen, auch wenn dies schwer werden dürfte, so Biden.

An den Ölbörsen bleibt die fundamentale Lage somit auch heute bullish (steigend), da die preisstützenden Faktoren die bearishen (fallenden) Faktoren, wie etwa den Bericht des API (American Petroleum Institute) oder die gestiegenen iranischen Ölimporte nach China, überwiegen.

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