Nahost-Spannungen halten Ölmarkt in Atem

Die Lage im Nahen Osten bleibt unsicher und beeinflusst die Ölpreise weiterhin. Nach neuen militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran stiegen die Ölpreise zunächst an, konnten die vorherigen Verluste jedoch nicht vollständig wettmachen. Marktteilnehmer hoffen weiterhin auf eine diplomatische Lösung, auch wenn eine Einigung derzeit nicht in Sicht scheint.

Die US-Energiebehörde EIA erwartet aufgrund möglicher Störungen in der Strasse von Hormus für dieses Jahr ein deutlich grösseres Defizit beim globalen Ölangebot als bisher angenommen. Langfristig rechnet die Behörde jedoch mit einer Entspannung und einem Angebotsüberschuss.

Heute richten sich die Blicke auf die offiziellen US-Lagerdaten sowie die Inflationszahlen aus den USA. Beide Berichte könnten wichtige Impulse für die Finanz- und Rohstoffmärkte liefern. Am Mittwochmorgen zeigen die Ölpreise zunächst wieder leicht nach unten, was auch bei den Schweizer Inlandspreisen für etwas Entlastung sorgen könnte.

Börsendaten 10.06.2026 um 08:32
ICE-Gasoil JUN: 1026.25$
ICE-Brent AUG: 91.24$
NY-Rohöl WTI JUL: 87.98$
US-Dollar/CHF: 0.7980
Rheinfracht nach Basel: 33.50