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Marktsituation

Heizöl ist heutzutage ein Börsengeschäft, das sehr vielen Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Mit unserer Marktsituation sind Sie stets gut informiert und wissen, was aktuell Einfluss auf die Heizölpreise nimmt.

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15. Februar 2019, 08:15 Uhr

Die Produktionskürzungen der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) sowie die angekündigten weiteren freiwilligen Kürzungen von Saudi-Arabien haben die Versorgungslage am Markt deutlich verknappt. Das bekommt in erster Linie der europäische Markt zu spüren, da die US Ölproduktion auf Rekordniveau gestiegen ist und die Rohölbestände in den USA zuletzt kontinuierlich zulegten.

Die Stimmung am Markt ist in den letzten Tagen grundsätzlich bullisher geworden. Russland hatte zunächst angekündigt im Januar nur 50.000 bis 60.000 B/T vom Markt nehmen zu können, nun aber meldet Moskau einen Produktionsrückgang von 80.000 bis 90.000 B/T. Die OPEC hat ihren Anteil an den Kürzungen bereits erfüllt und Saudi-Arabien will bis März noch einmal mit einer zusätzlichen freiwilligen Kürzung von 0,4 Mio. B/T nachlegen. Halten alle Länder die vereinbarten Quoten ein, würde die Produktion der OPEC+ Gruppe um -1,7 Mio. B/T zu Oktober schrumpfen. Hinzu kämen dann aber noch unplanmäßige Ausfälle aus Libyen, Venezuela und Iran.

Vor dem Anstieg der saisonalen Nachfrage im Frühjahr sorgt dies nun für eine vermehrt bullishe (steigende) Erwartung am Markt. Drohungen zu Angriffen auf Ölanlagen in Nigeria rufen zusätzliche Besorgnis hervor. In Sachen Handelsstreit der USA und China ist man überwiegend optimistisch gestimmt und rechnet nicht mehr mit weiteren Strafzöllen ab März, welche die Nachfrage sicherlich negativ beeinflusst hätten.

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